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Frieden

Krieg und Frieden

Aufgenommen hat die Greenpeace Gruppe Chemnitz ihre Arbeit zum Thema Krieg und Frieden im Vorfeld des Dritten Golfkrieges im Irak, der am 20. März 2003 begonnen hatte. Greenpeace plakatierte in der Stadt Chemnitz erstmalig nicht zu Umweltthemen, sondern klebte Poster, die G.W. Bushs Politik kritisierten.

Wir leben nicht in friedlichen Zeiten. Im Jahre 2004 gab es auf der Erde nicht weniger als 36 Kriege und kriegsähnliche Konflikte, in denen Menschen bewaffnet gegeneinander kämpften. Die meisten dieser bewaffneten Konflikte finden in den so genannten Entwicklungsländern statt: in Afrika, Asien und Südamerika. Aber auch Europa ist vor kriegerischen Auseinandersetzungen nicht sicher, wie die Kriege und bewaffneten Konflikte auf dem Balkan und in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion zeigen.

Die Grundüberzeugung von Greenpeace ist: Krieg ist kein Mittel zur Lösung von Konflikten, und: Frieden und Umweltschutz sind untrennbar miteinander verbunden. So richteten sich seit der Gründung von Greenpeace 1971 Greenpeace-Aktionen immer wieder gegen die militärische Nutzung der Atomenergie. Bis heute engagiert sich Greenpeace für internationale Abrüstung und Entmilitarisierung. Denn Umweltprobleme zu bekämpfen heißt auch, friedenspolitische Ziele durchzusetzen. Und ebenso wie jedes große Umweltproblem auch die Gefahr internationaler Konflikte birgt, ist auch jeder Krieg eine ökologische Katastrophe. Greenpeace ist gegen jeden Krieg - das ist unsere einfache und klare Haltung.

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Beispiele für Aktionen

  • Beteiligung an Montagsdemos
  • Friedensdemonstration der 500.000 in Berlin
  • No war! – Wieder in Chemnitz